Unser anästhesiologisches Leistungsprofil
Wir versorgen Patienten ab dem ersten Lebensjahr und einem Mindestgewicht von 10 Kilogramm bis zu einem Alter von 90 Jahren mit der ASA-Klassifikation I-III (Klassifizierung der American Society of Anesthesiologists). In Einzelfällen ist nach Absprache auch die Versorgung von Patienten mit besonderen Erkrankungen durchführbar.
Unsere Leistung beginnt mit der präoperativen Patientenanamnese und klinischen Bewertung der hausärztlichen Befunde. Die Indikationsstellung, der fachärztliche kollegiale Austausch und Herbeibringung erforderlicher fachärztlicher Konsile (Kardiologie, Pulmologie) wird selbständig und reibungslos von uns initiiert und überwacht.
Mit Beginn des klinischen Patientenkontaktes am OP-Tag gibt es eine kontinuierlich personelle und medikamentöse komfortable Patientenbegleitung.
Im Operationssaal werden unsere Patienten komplett monitorisiert. Zu den üblichen sensorisch erfassten Organfunktionen wie EKG, Pulsoxymetrie, Relaxometrie, RR-Messung führen wir zur Objektivierung der Narkosetiefe eine intraoperative EEG Messung durch (Elektroencephalographie).
Die Einschlafphase wird von unnötigen und belästigenden Maßnahmen (keine initiale Gummi-Maskenatmung, Vermeidung von Kälte, keine Lärmbelästigung, etc.) freigehalten und in einer bewusst entspannten und patientenzugewandten Betreuung durchgeführt.
Die Anästhesie wird mit modernen, gut steuerbaren und verträglichen Anästhetika durchgeführt (Propofol, Ultiva, Mivacron, etc.) unter Verwendung von computergestützten Perfusoren.
Während der Anästhesieführung legen wir besonderen Wert auf die intraoperative kollegiale Zusammenarbeit mit dem Operateur, so das bestimmte Beatmungsmanöver, Lagerungsmanöver, Umintubationsmanöver oder den Operationssitus betreffende pharmakologische Manöver jederzeit initiiert werden können.
Die Ausleitung und den Wechsel zwischen zwei Operationen gestalten wir zeitgerecht und patientennah.
Die postoperative Überwachungsphase der Patienten wird ärztlich geleitet. Der frühzeitige Sozialkontakt, das Anbieten von warmen und kühlen Getränken, die Vorkehrung für eine angenehme Raumtemperatur mit evtl. separater Wärmezufuhr, die kontinuierliche Überwachung der Schmerzfreiheit mit repetitiven Gaben von potenten Analgetika und die frühzeitige Vermeidungsstrategie von Übelkeit und Erbrechen (PONV) durch alternative (Akupunktur) und schulmedizinische Maßnahmen werden in einer angenehmen Personalatmosphäre freundlich gestaltet.
Am Operationstag führen wir zusätzlich regelmäßig eine abendliche Visite bei stationär versorgten Patienten durch, bei der eventuelle Fragen und Patientenbedürfnisse beantwortet und erfüllt werden können.
Jeder Patient erhält bei der persönlichen Vitalkontrolle vor Entlassung durch den Arzt einen individuellen Patientenausweis, in dem das stattgefundene Anästhesieverfahren, die verwendeten Medikamente und Bemerkungen zum Anästhesieverlauf eingetragen werden.
Während der gesamten Patientenversorgung stehen bei uns, neben der selbst gewählten hohen Sicherheitsmaßstäbe, besonders der umfassende Patientenkomfort und der konstruktive Kollegenaustausch im Vordergrund.



